Wenn Zeitung zum Helfer wird
„Ohne das Engagement des HA“, sagt Elena Möller-Botzum, „würde es das Frauenhaus Hanau nicht mehr geben.“ Wir treffen die Mitarbeiterin der Einrichtung an einem Donnerstagmorgen. Im Büro ist zu dieser frühen Stunde noch niemand. Auch im Haus ist es ruhig. Dabei sind alle Zimmer belegt, sogar das Notbett und die Schutzwohnung einige Straßen entfernt. In Summe belegen aktuell elf Frauen mit 13 Kindern die insgesamt 24 Plätze. Die Belegungsquote lag 2024 bei 91 Prozent. „Wenn wir am Morgen frei melden, ist der Platz innerhalb des Vormittags wieder besetzt“, berichtet Möller-Botzum. Die Frauen kommen aus ganz Deutschland – von Hamburg bis München, eine Nähe zum Wohnort Hanau wird, wenn das geht, vermieden.