Was ist ein Hospiz?

Der Ursprung der Hospizidee

entspringt der christlichen Tradition, Durchreisenden oder Pilgern eine Raststätte anzubieten. Hieraus entwickelten sich seit dem Mittelalter Herbergen (Hospize) die besonders Schwerstkranken und Sterbenden offen standen.

 

Das Hospiz Louise de Marillac

 in Hanau möchte einen vertrauten Raum schaffen, in dem jeder Einzelne bis zuletzt in Würde leben kann, ohne Angst, dass unerträgliche Schmerzen ihn quälen und dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird.

 

Das Ziel

der sterbebegleitenden Medizin ist die Linderung der Beschwerden, die Förderung vorhandener Möglichkeiten und die Realisierung verbleibender Wünsche. Die physischen, psychischen, sozialen, ethischen, kulturellen und spirituellen Komponenten des Gastes werden erfasst und in die ganzheitliche Zuwendung mit einbezogen.

Die Symptomkontrolle und -behandlung, sowie die Schmerztherapie stehen im Vordergrund der medizinischen Behandlung. Der Gast soll, soweit es möglich ist, seinen letzten Lebensabschnitt frei und mit der ihm gemäßen Lebensqualität gestalten können.

"Nicht alle Menschen
bedürfen des Hospizes, 
um würdig zu sterben, 
aber immer mehr 
Menschen benötigen
ein Hospiz, um würdig
bis zum Ende zu leben."

kath. Bischöfe
im Februar 1993